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Kuriose Besonderheiten in Monaco
Von admin | 5.August 2009
Monaco hat mit circa 16500 Einwohnern pro Quadratkilometer die größte Einwohnerdichte der Welt. Die Staatsfläche beträgt ist nur 1,97 Quadratkilometer. Die Stadt lässt sich aus diesem Grunde nur sehr begrenzt in die Breite ausdehnen, weshalb man stattdessen in die Tiefe, ins Meer hinein sowie vor allem in die Höhe baut und sich so in Monaco ein Hochhaus neben das andere drängt.
Immobilien sind teuer in Monaco
Wenn man es aus den Augen eines Satirikers betrachtet, nehmen die Reichen und Schönen dieser Welt nur des Wohnsitzes wegen ein Leben im zwanzigsten Stockwerk eines „Plattenbaus“ in Kauf, und das bei Immobilienpreisen ab 700.000 Euro aufwärts.
Reiche und Schöne leben in “Plattenbauten”
Natürlich ist das Leben in einer der Hochhauswohnungen in Monaco ungleich glamouröser, exquisiter und exklusiver, als in einem Wohnblock in Berlin-Neukölln. Außerdem erstrahlen die vielfach im Stile der Siebziger Jahre gebauten Häuser auch von außen in wesentlich schicker wirkenden Orange-, Grau- und Brauntönen, als anderswo. Weitere Unterschiede sind vom kritisch schauenden Beobachter aus der Ferne dann jedoch nur noch schwer auszumachen.
Die Reichen sind zugezogen
Obwohl 33000 Menschen Monaco bewohnen, sind unter ihnen nur knapp siebeneinhalbtausend waschechte Monegassen, denen lediglich das Wahlrecht und der Ausschluss aus dem Spielcasinobetrieb vorbehalten sind. Die Mehrheit der übrigen etwa 25500 Personen ausmachenden Bevölkerung hat vielleicht einen Stammbaum, der ebenso viele Jahre, wie die Zahl der echten Monegassen in Monaco beträgt, in der Geschichte zurück reicht, aber trotzdem sind es lediglich Zugereiste, die mit ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihren landestypischen Eigenarten ins Land gekommen und geblieben sind. Die meisten von ihnen verbringen ihre Zeit entweder in den Appartements und den Bars oder in den monegassischen Grün- beziehungsweise Sport- und Wellnessanlagen. Auf offener Straße – die im Übrigen von genau einem Polizisten pro hundert Einwohner bewacht wird und damit mehr als nur sicher, nämlich ganz sicher, ist – begegnet man nur ganz selten mal einer Menschenseele. Zumindest einer solchen, die wirklich auch in Monaco ansässig und nicht bloß als Tourist in der Stadt unterwegs ist. Wenn doch, kann man fast immer ganz sicher sein, dass es sich bei dem Einwohner um einen echten Monegassen handelt.
Reiche zieht es in die Casinos
Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Monaco einen Großteil seiner Einnahmen aus dem Spielkasino bezieht. In Wirklichkeit lebt der Staat nicht davon, dass den Gästen beim Roulettespiel das Geld aus der Tasche gezogen wird, sondern vielmehr durch die Getränke und die Speisen, die sie dabei konsumieren und anschließend bezahlen müssen. Der Hauptteil der staatlichen Einnahmen stammt nämlich in Wahrheit aus der im Land erhobenen zwanzigprozentigen Mehrwertsteuer. Die Einnahmen aus dem Casino, sowie aus der Briefmarkenhoheit und der Tabaksteuer machen zusammen genommen nur ungefähr vier Prozent der staatlichen Einkünfte aus.
Tipp
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Tags:Einnahmen, Monaco, MonegassenTopics: Monaco | 1 Kommentar »
5.August 2009 at 12:43
[...] Kuriose Besonderheiten des kleinen Staatstaates an der Cote D’Azur [...]